Achtung, Schleichwerbung!
Achtung, Schleichwerbung!
Ich falle auf. Nicht, weil ich laut bin. Nicht, weil ich mich in den Vordergrund dränge. Sondern weil ich langsamer laufe.
Ich schleiche.
Mit einer Gehbehinderung wird man in einer schnellen, hektischen Welt automatisch sichtbar – ob am Bahnhof oder in meinem beruflichen Alltag zwischen Terminen im Bundespresseamt, die alle „dringend“ sind.
Lange war mein Reflex: möglichst unsichtbar bleiben und nicht auffallen. Inzwischen denke ich anders. Wenn Aufmerksamkeit ohnehin da ist, lässt sie sich auch nutzen. Zum Beispiel für ein wenig „Schleichwerbung“:
Hier auf meinem privaten Blog schreibe ich über persönliche Erfahrungen nach einer plötzlichen Behinderung. Die Themen gliedern sich in vier Bereiche:
→ Mein Leben danach
→ Gesellschaft & Haltung
→ Arbeitswelt & Führen
→ Sprache & Kommunizieren
Es geht um alles das was man sieht, wenn sich selbst langsamer durch die Welt bewegt. Und es kommen immer neue Geschichten dazu. Die nächste handelt zum Beispiel vom Ausbruch auf dem Vesuv, den ich selbst erlebt habe. Mein Fazit: In einer unberechenbaren Welt ist es wichtig, sein Tempo selbst zu bestimmen. Auch mitten auf einem dampfenden Vulkan.
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Ende der Schleichwerbung.