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Sage
ich es
oder nicht?
„Du hast es gut“, sagte eine Bekannte zu mir. „Deine Behinderung kann man wenigstens sehen.“
Ich schluckte.
Mein verflixtes linkes Bein, das ich beim Gehen nachziehe und das manchmal unkontrolliert zittert, erschien mir plötzlich wie eine Trophäe.
Meine Bekannte hat blonde Locken, eine Mitgliedschaft im
Fitness-Studio, einen tollen Job in einem Medienunternehmen – und neuerdings Krebs.
Nicht jede Krankheit ist für andere sofort sichtbar. Es gibt so viele Einschränkungen, die wir auf den ersten Blick nicht erkennen.
Eine frische Diagnose.
Eine neue, unsichtbare Behinderung.
Ein gesundheitlicher Zustand, der sich plötzlich verschlechtert.
Wer davon betroffen ist, steht irgendwann vor der Frage:
„Soll ich es meinen Vorgesetzten sagen? Und wenn ja – wie?“
Was viele unterschätzen:
Schweigen kostet Energie.
Wer pausenlos damit beschäftigt ist, Fehlzeiten und Schwächephasen zu überspielen fühlt sich schnell isoliert. Und irgendwann merkt man:
Die eigene Einschränkung ist nicht mehr das größte Hindernis – die Unwissenheit der anderen darüber ist es.
Ich bin selbst betroffen.
Mit 29 Jahren hatte ich einen schweren Schlaganfall, der mir meine Gesundheit und mein altes Leben nahm. Noch im Klinikbett erhielt ich die Kündigung von meinem damaligen Arbeitgeber. Heute bin ich Schwerbehindertenvertreter im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung und ermutige die Menschen, über das zu sprechen, was sie oft lange mit sich allein herumtragen. Jeden Tag erlebe ich, wie wichtig es ist, dass wir miteinander in den Dialog kommen.
Ein offener Austausch enttabuisiert Krankheit und Behinderung und baut Unsicherheiten ab – auf allen Seiten.
Jedoch:
Viele Betroffene schweigen aus Angst vor Ablehnung, vor Mitleid, vor den Konsequenzen. Aber dieses Schweigen kostet Kraft. Und es füllt den Kopf der anderen mit eigenen Geschichten.
Deshalb sind wir für das Bild mitverantwortlich, das sich andere von uns machen. Die richtigen Worte zu finden, Energie zu sparen und die Kontrolle über die eigene Geschichte zu behalten, kann einen großen Unterschied machen.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl:
- du lebst mit einer (neuen) Einschränkung oder Diagnose und weißt nicht, wie du darüber mit deinen Vorgesetzten sprechen sollst
- du willst nicht länger schweigen und leiden
- du möchtest im Job weder Mitleid, noch eine Sonderrolle
- du denkst, dass du immer 150% geben musst, um nicht aufzufallen
Stell dir vor…
- Du kommunizierst deine Bedürfnisse klar und offen
- Du musst dich nicht mehr verstecken
- Du kannst deine Rechte und Chancen auf Entlastung wahrnehmen
- Du lieferst keine Nahrung mehr für stille Gerüchte
- Du allein bestimmst, wie deine Geschichte erzählt wird
Klingt gut – aber schon beim Gedanken an ein Gespräch mit deiner Chefin oder deinem Chef schnürt sich dir die Kehle zu? Du überlegst hin- und her, ob Offenheit in deinem Arbeitsumfeld der richtige Weg oder gar eine Falle ist?
Oder du kennst jemanden, der betroffen ist, und willst ihn dabei unterstützen, die richtige Entscheidung für sich zu treffen – ohne Druck, sondern mit Klarheit und Umsicht.
Dann ist mein kostenloses E-Book genau für dich:
„3 starke Sätze für dein Personalgespräch“
Du bekommst:
✅ Entscheidungshilfen, wann Offenheit sinnvoll sein kann
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Als Dankeschön schenke ich dir mein E-Book „3 starke Sätze für dein Personalgespräch“. Hier gebe ich dir wichtige Entscheidungshilfen und Formulierungen an die Hand, die deine Haltung und dein Gespräch verändern, wenn du deine chronische Erkrankung oder nicht sichtbare Behinderung im Job gegenüber deinen Vorgesetzten offenlegen willst.
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Mit 29 Jahren hatte ich einen schweren Schlaganfall, der mein altes Leben von jetzt auf gleich beendete. Mit meinen Beiträgen möchte ich dazu motivieren, die Realitäten anzunehmen und den eigenen Weg zu gehen. Auch, wenn er voller Ärgernisse und Hindernisse ist.
Stimmen aus der Leserschaft
Inklusion ist meine Geschichte. Eines Tages fand ich den Mut, darüber zu schreiben. Mit einem ganz persönlichen Blick auf Brüche und Herausforderungen. Meine Blogbeiträge sind eine Einladung für alle, die Welt für einen Moment mit anderen Augen zu sehen.
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